
Zeitungsartikel - asola produziert Module weltweit
Thüringische Landeszeitung (tlz) Der Solarmodulhersteller asola Advanced and Automotive Solar Systems GmbH expandiert. Am Montag ist ein ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem marokkanischen Großindustriellen El Bied gegründet worden. In Casablanca soll eine 30-Megawatt-Fertigungsanlage für Photovoltaik-Module entstehen. Produktionsbeginn ist für Anfang 2009 geplant. Die Asola GmbH hält 51 Prozent der Anteile an dem Joint-Venture. An der Unterzeichnungs des Vertrages nahm auch der marokkanische Botschafter Rachad Bouhlal teil. Von Casablanca aus, wo etwa 100 Arbeitsplätze entstehen, soll der nordafrikanische Raum beliefert werden.
Damit setzt das Thüringer Unternehmen die Strategie "Zentral einkaufen - dezentral fertigen" fort. Bereits Anfang September war ein Gemeinschaftsunternehmen mit der südkoreanischen Firma Q&Tech Jongsan gegründet worden. In dem asiatischen Land soll ebenfalls eine 30-Megawatt-Fertigung entstehen.
Asola verfolgt weitere Expansionspläne auch in den USA, Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland. Ziel sei eine weltweite Holding, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Reinhard Wecker.
Derzeit investiert das Unternehmen mehr als 8,3 Millionen Euro in den Bau seines neuen Unternehmenssitzes im Industriegebiet Erfurt-Südost. Dabei sollen bis zu 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden (TLZ berichtete). Das Land unterstützt das Vorhaben mit 1,6 Millionen Euro. In Isseroda (Kreis Weimarer Land) gibt es derzeit eine 15-Megawatt-Fertigung. "In Erfurt werden wir das dreifache produzieren können", betonte Wecker im TLZ-Gespräch.
Die Asola GmbH entwickelt und produziert Solarmodule sowie Solar-Applikationen für den Automobilbau. Mit dem Investitionsvorhaben soll zugleich die Produktion ausgeweitet werden: Asola wird künftig auch kristalline Großmodule produzieren, die sich durch hohe Effizienz und Energieerträge von 250 bis 280 Watt auszeichnen. Nach Angaben des Unternehmens gibt es derzeit weltweit nur zwei weitere Anbieter, die ähnliche Module herstellen. Asola-Hauptkunden sind Solaranlagenbauer und -betreiber weltweit. Der Exportanteil am Umsatz beträgt 35 Prozent. Die Asola GmbH wurde im Jahr 2001 im Technologie- und Gründerzentrum Erfurt gegründet. Das Unternehmen hat seitdem knapp zehn Millionen Euro in Thüringen investiert und beschäftigt derzeit im Freistaat bereits 100 Mitarbeiter.
Zeitungsartikel - Besuch aus Marokko - Solarmodul-Produzent asola mit erfolgreicher Entwicklung am Standort Isseroda
Thüringer Allgemeine (ta - von Sabine Schmidt) In der Paul-Böhringer-Straße im Gewerbegebiet Isseroda wird täglich - eigentlich sogar rund um die Uhr - geblitzt. Allerdings geht es dabei nicht um das Herausfischen von Temposündern. Vielmehr ist dieser Blitz die Nagelprobe für Module, die die Kraft der Sonne in nutzbare Energie umwandeln. Denn solche werden seit 2007 in Isseroda produziert.
Für das graue lang gestreckte Werksgebäude in der Paul-Böhringer-Straße 3 im Isserodaer Gewerbegebiet dürfte das so etwas wie ein Quantensprung gewesen sein: Erbaut wurde es als Pralinenmanufaktur. Später diente es der Brand-Zwieback- Produktion als Zwischenquartier. Und nun werden hier schon seit über einem Jahr photovoltaische Solarmodule für die Energieerzeugung aus Sonnenkraft gebaut. Für die zuvor im Erfurter Technologiezentrum ansässige Firma Asola wurde Isseroda zu einem guten Standort, der leider aber auch zeitlich begrenzt ist – bis zur Fertigstellung einer neuen Betriebsstätte am Urbicher Kreuz in Erfurt.
In der Paul-Böhringer-Straße hat Asola - dahinter verbirgt sich die englische Bezeichnung Advanced and Automotive Solar Systems - eine beachtliche Entwicklung genommen: Waren beim Einzug im Juli 2007 noch 35 Mitarbeiter mit der Produktion von Solarmodulen befasst, so sind hier heute 100 Frauen und Männer in vier Schichten rund um die Uhr am Werk. Die kleinsten Module tragen 40 Siliciumzellen, die größten zählen 72 dieser flachen, nur 156 Quadratzentimeter großen tiefblauen Zellen. Sie müssen millimetergenau auf ein Spezialglas platziert werden.
In Isseroda geschieht das sowohl maschinell mit hochmoderner Technik, aber ebenso akribisch auch von Hand. Da wird gemessen, gelötet und laminiert. Seine Funktionsprobe muss das Modul anschließend im Blitzer bestehen. Hier wird geprüft, ob es die vorgesehene Leistung erbringt. Sie liegt je nach Größe des Moduls zwischen 150 und 280 Watt.
Gestern schaute den Mitarbeitern der Tagschicht nicht nur Asola-Geschäftsführer Reinhard Wecker über die Schultern, sondern auch der marokkanischen Botschafter Mohamed Rachad Bouhlal, in ihrer Begleitung zudem Vertreter der Thüringer Landesregierung und Geschäftsleute aus dem Heimatland des Botschafters. Der Anlass: Asola will expandieren, jedoch nicht nur fertige Solarmodule exportieren, sondern diese auch über sogenannte Joint Venture in anderen Ländern selbst mit produzieren.
In der vergangenen Woche konnte ein entsprechender Vertrag mit einem namhaften südkoreanischen Autozulieferer unter Dach und Fach gebracht werden. Gestern wurde in Isseroda mit Interessenten aus Marokko verhandelt. Das mit einem sehr hoffnungsvollen Ergebnis für Asola: Das Unternehmen wird am Stadtrand von Casablanca eine 30-Megawatt-Solarmodulfertigung bauen und daran 51 Prozent halten. 49 Prozent übernehmen die marokkanischen Geschäftspartner. Die neue Fertigungsstätte wird eine Leistung bringen, die etwa doppelt so groß ist wie die derzeitige in Isseroda. Dieser Abstand verringert sich auf etwa zwei Drittel, wenn Asola 2009 sein neues Werk am Erfurter Stadtrand in Betrieb nimmt.
Pressemitteilung - Solarmodul-Hersteller ASOLA auf Wachstumskurs
8,3-Mio-€-Investition in neuen Unternehmenssitz / Bis zu 50 neue Arbeitsplätze
Der Solarmodulhersteller ASOLA Advanced and Automotive Solar Systems GmbH ist weiter auf Wachstumskurs. Mehr als 8,3 Mio. € investiert das Unternehmen in die Errichtung seines neuen Unternehmenssitzes im Industriegebiet Erfurt-Südost und schafft damit bis zu 50 neue Arbeitsplätze. Zur Unterstützung des Vorhabens übergab Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Prof. Dr. Christian C. Juckenack heute einen Zuwendungsbescheid über 1,6 Mio. € aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an das Unternehmen.Mit der Investition werden eine neue Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude errichtet und neue Maschinen und Anlagen angeschafft. Noch in diesem Jahr wird ASOLA seinen Sitz von der bisherigen gemieteten Betriebsstätte in Isseroda bei Erfurt an den neuen Standort verlegen.
Die ASOLA GmbH entwickelt und produziert Solarmodule sowie Solar-Applikationen für den Automobilbau. Mit dem Investitionsvorhaben soll zugleich die Produktion ausgeweitet werden: ASOLA wird künftig auch kristalline Großmodule produzieren, die sich durch hohe Effizienz und Energieerträge von 250 bis 280 Watt auszeichnen. Nach Angaben des Unternehmens gibt es derzeit weltweit nur zwei weitere Anbieter, die ähnliche Module herstellen. ASOLA-Hauptkunden sind Solaranlagenbauer und -betreiber weltweit. Der Exportanteil am Umsatz beträgt 35 Prozent. ASOLA hat verfolgt weitere Expansionspläne am Standort Erfurt, aber auch in den USA, Italien, Frankreich, Spanien.
Die ASOLA GmbH wurde im Jahr 2001 im Technologie- und Gründerzentrum Erfurt gegründet. Das Unternehmen hat seitdem knapp 10 Mio. € in Thüringen investiert und beschäftigt derzeit bereits 100 Mitarbeiter.
asola Advanced and Automotive Solar Systems | Paul-Böhringer-Str. 3 | D-99428 Isseroda | Fon: 0 36 43 / 49 89 0 - 0 10 | info@asola-power.com